„Fridays for Future“ richtet Onlinestreiks ein! von Sandra Haider und Sophie Bachmann



Bericht zu Fridays-for-Future-Online-Streik:

„Fridays for Future“ richtet Onlinestreiks ein!
Die Klimaschutzorganisation bleibt trotz des Corona-Virus präsent


Obwohl „Fridays for Future“ im Moment nicht auf den Straßen stattfinden kann, geben sie nicht auf! Sie verlegen ihre Streiks ins Netz. Dies soll allerdings nur eine Übergangslösung für die Krisenzeit sein, denn sobald große Veranstaltungen wieder erlaubt sind, werden sie noch lauter für ihr Recht auf eine schöne Zukunft schreien. 

Da das Corona-Virus nun auch in Österreich vorkommt, entscheidet sich die Klimaorganisation „Fridays for Future“ dazu, nach wie vor zu streiken, aber nun online, da die Gesundheit der streikenden Personen, aber auch die der Mitmenschen, an erster Stelle steht. Nicht nur in Österreich werden die Streiks auf soziale Netzwerke verlegt, sondern in allen Ländern, wo „Fridays for Future“ stattfindet. Die Organisation möchte damit keinesfalls Panik verbreiten, sondern ergreift die notwendigen Maßnahmen, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen. Es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem präsent zu bleiben, beispielsweise durch Online-Aktivismus.
Die Entscheidung der Absage der Demonstrationen ist eine wichtige Vorsichtsmaßnahme, da hier vor allem jüngere Menschen im Alter von 14 bis 30 Jahren zusammenkommen. Da 14- bis 30-jährige Personen Hauptüberträger des Virus sind, ist es wichtig, diese großen Versammlungen abzusagen, es geht hierbei um den Schutz aller Menschen. Ein Mitorganisator von „Fridays for Future“ kündigte aber an, dass, wenn diese Veranstaltungen wieder erlaubt seien, die Organisation umso lauter sein und ihr Recht auf eine schöne Zukunft verteidigen werde. „Fridays for Future“ fordert ebenso dazu auf, in den sozialen Medien weiterhin aktiv zu bleiben und für unser Klima zu kämpfen.
Der große Vorteil des Online-Aktivismus ist der, dass viel mehr Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen können. Oft haben Schülerinnen und Schüler einer Oberstufe, wie zum Beispiel der Bundesanstalt für Elementarpädagogik (Bafep), am Freitagnachmittag Unterricht und schaffen es nicht rechtzeitig zu den Streiks. Da diese nun online stattfinden, haben mehr Schülerinnen und Schüler, auch von Oberstufen, bessere Chancen, daran teilzunehmen, ohne Unterricht zu verpassen.

Sophie Bachmann und Sandra Haider

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