Homeschool in der Coronakrise von Laura Strohhäußl und Angelika Strebl


Leserbrief

                                                                                                                                           

Homeschool in der Coronakrise


                                                                                                                                                      Retz, 31.3.2020

Sehr geehrte Redaktion!

In diesem Leserbrief möchten wir unsere Meinung zur derzeitigen Ausnahmesituation, der Homeschool wegen des Coronavirus, formulieren und auch von unseren Erfahrungen berichten.
Die Geschäfte, Freizeitanlagen sowie auch die Schulen haben zum Schutz vor und zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Der Unterricht wird somit digital fortgesetzt, was unserer Meinung nach Vorteile und Nachteile mit sich bringt.

Einerseits ist es eine neue Möglichkeit und Erfahrung, die man sonst wahrscheinlich nicht gemacht hätte. Man hat jetzt eine ganz andere Art von Unterricht, bei dem man sich viel selbst erarbeiten muss. Manchen gefällt diese Art von Unterricht, aber auf Dauer ist es unserer Meinung nach doch besser, wenn man in der Schule ist und einen Lehrer direkt ansprechen kann, wenn man Hilfe braucht.
Auch ist man zeitlich viel flexibler, da man nicht früh aufstehen muss, um pünktlich in der Schule zu sein und man sich auch selbst einteilen kann, wann man etwas für welches Fach macht, anders als beim fixen Stundenplan in der Schule. Dieser Aspekt ist für viele unserer Mitschüler Anlass gewesen, sich auf die sogenannten „Coronaferien“ zu freuen, obwohl sich jetzt die meisten davon beklagen, viel für die Schule tun zu müssen und keine Freunde sehen zu können.

Dies ist gleich der erste negative Effekt, den diese Situation mit sich bringt: Man ist die ganze Zeit nur in Gesellschaft seiner Familie und hat keine Möglichkeit, seine Freunde zu treffen. Das ist ein wirklich harter Aspekt, vor allem wenn das Ende dieser Lage noch nicht in Sicht ist. Wir verstehen die Politiker und sehen ein, dass diese Maßnahmen gut und notwendig sind, hoffen jedoch, so schnell wie möglich wieder in die Schule gehen zu können.
Zusammenfassend können wir sagen, dass diese besondere Lage zwar eine neue Erfahrung ist, jedoch könnten wir uns unseren Alltag auf Dauer überhaupt nicht so vorstellen.

Wir appellieren daher an alle Menschen, zuhause zu bleiben und die Maßnahmen zu befolgen, um Die Ausbreitung des Coronavirus schnell zu stoppen und die Situation, zuhause bleiben zu müssen, für alle Menschen zu verkürzen!

Mit freundlichen Grüßen
Laura Strohhäußl und Angelika Strebl
1a BAfEP 21

Kommentare

  1. Danke für den Einblick in euer Denken und Fühlen während der Ausnahmesituation. Dass es für Jugendliche noch härter ist, Freunden nicht real "face to face" zu begegnen, kann ich mir vorstellen. Es wird schön langsam lockerer, wir haben es hoffentlich bald geschafft. Auf ein Wiedersehen! :-)

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